






Zur Arbeitsgruppe Lübtheen – kippenfrei (Stand Mai 2026):
Raus aus dem Auto - schnell wird die gerauchte Zigarettenkippe auf dem Boden "entsorgt".
Oder der Bus kommt - wohin mit der Zigarettenkippe? - Achtlos vor die Bordsteinkante geworfen.
Da bleibt sie liegen, meist Monate, bis sie sich in ihre unsichtbaren Einzelteile auflöst.
Nur Wenige wissen: sie werfen hochgradig giftigen Sondermüll weg, der schon in kleinsten Mengen Insekten, Wassertierchen, Vögel und Pflanzen vergiftet!
Und dieses Gift in ihre eigene unmittelbare Umgebung.
Mehr als 80 Giftstoffe enthält so ein Zigarettenstummel.
Dieser besteht obendrein aus Mikroplastik, welches über das abfließende Regenwasser in unsere Bäche, Flüsse und schließlich ins Meer gespült wird. Während seines Weges und im Meer setzt es letztlich Schnecken, Muscheln, Fischen, Pflanzen und Meeressäugern zusätzlich zu.
Wer weiß, weshalb es „Tommi“, dem Wal, dieses Frühjahr so schlecht ging.
Seit 2 Jahren führt der NUGG in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung die Kampagne: "Lübtheen-kippenfrei" durch. Wir sammeln ein, klären auf, machen Infostände und bringen dieses Müllproblem ohne erhobenen moralischen Zeigefinger in die Öffentlichkeit. Als Alternative bieten wir Taschenaschenbecher an, mit dem jeder Raucher diesen giftigen Restmüll zumindest in seine Restmülltonne entleeren kann.
Jüngstes Beispiel: Auf großformatigen Schildern am Thälmannplatz machen wir auf Tatsachen zur schleichenden Vergiftung unserer Umwelt aufmerksam und haben versuchsweise auch an allen Eingängen extra Zigarettenbehälter angebracht.
Die Arbeitsgruppe trifft sich unregelmäßig 3 -4 mal im Jahr und überlegt neue Aktionen, die der Aufklärung dienen sollen.
Weitere Mitstreiter*innen für eine gesunde saubere Umwelt sind sehr willkommen. Melden Sie sich bei Ernst-Ludwig Iskenius iskenius@ippnw.de